Erfahrungsberichte

Ich mache seit knapp zwei Jahren regelmäßig FELDENKRAIS® im Feldenkraiszentrum Schöneberg im Rahmen der wöchentlichen Gruppenstunden. Ich schätze die bessere Körperwahrnehmung, die ich dadurch entwickelt habe und die sich kontinuierlich verfeinert. Haltungsgewohnheiten, die zu Verspannungen führen, fallen mir leichter auf und es gelingt mir eher, die Muskeln zu entspannen, weil die entsprechende Wahrnehmung und auch die Erfahrung da ist, wie sich eine entspannte, unangestrengte Haltung anfühlt.
Verspannungsprobleme, die ich im unteren Rücken und in früheren Wintern fast kontinuierlich hatte, treten seitdem kaum noch auf bzw. verschwinden durch die Feldenkrais-Stunden, bevor sie sich verfestigen.
Außerdem ist mir der regelmäßige wöchentliche Termin wichtig als ruhige, entspannte Stunde – neben Verbesserungen im Bereich Haltung/Bewegung/Koordination haben sich auch zuvor leicht erhöhte Blutdruckwerte normalisiert. 
In meiner Freizeit singe ich im Chor, und die verbesserte Körperwahrnehmung hat mir auch geholfen, neben Atmung und Zwerchfell weitere Körperbereiche in meine Gesangstechnik einzubinden.

Im Frühsommer 2014 trat bei mir ein Tinnitus als ununterbrochen andauernder heller Ton in einem Ohr auf. In Einzelstunden „Funktionale Integration“ hat Monika Praxmarer einfühlsam mit mir zusammen den Ton erforscht und die richtigen Fragen gestellt, um herauszufinden, ob und wie sich der Ton durch Haltung, Atmung, Verhaltensweisen verändern lässt. Für diesen Tinnitus kristallisierten sich die Bereiche Balance, Gewichtsverlagerung und dreidimensionale Bewegung beim Gehen, Fahrradfahren, Stehen und Sitzen heraus. Im Rahmen der Funktionalen Integration behandelte Monika Praxmarer diese Bereiche und zeigte mir verschiedene Bewegungsabläufe, mit denen ich in diesen Bereichen auch selbst arbeiten kann.
Nachdem der Tinnitus zuvor mehrere Monate ununterbrochen geklungen hatte, ist er nach vier Wochen mit einer Frequenz von zwei Stunden Funktionale Integration pro Woche deutlich weniger geworden. Inzwischen tritt er oft erst abends, meist nach anstrengenden Tagen, auf, was eine große Erleichterung zum vorigen Dauerton ist. Das Wissen, dass ich durch Wahrnehmung und Übung den Ton beeinflussen kann, trägt dazu bei, dass ich den Ton, auch wenn er auftaucht, nicht als so unangenehm empfinde. 
Anne S.

 

Erfahrungsberichte Kinder

Mein Sohn hat eine starke cerebrale Bewegungsstörung. Wir waren 1 Jahr lang bei einer sehr guten Ergotherapeutin, als wir mit JKA für Kinder bei Monika anfingen. Nach einiger Zeit fragte mich die Ergotherapeutin, ob mein Sohn heimlich Hausaufgaben machen würde. Das, was er in fast zwei Jahren mit dieser Methode erreicht hat, das kann er sicher und schnell. Immer öfter sehen wir ganz normale Bewegungen an ihm - und das ist immer wieder verblüffend für mich.

In den JKA-Stunden hat mein Sohn gelernt, dass auf seine Grenzen Rücksicht genommen wird - das war nicht immer der Fall bei anderen Therapien. Monika lässt sich ohne Mühe auf die kindliche Ebene meines Sohnes ein. Was ich dabei beobachten und lernen konnte: therapeutische Erfolge und authentischer Spaß potenzieren sich gegenseitig.

"Wie lernt das Gehirn eine Bewegung?" und "Was macht dem Kind Spaß und motiviert es?" Die Kombination dieser Fragen in der JKA-Therapie finde ich äußerst spannend und effektiv.
M. Kaynak, Mutter eines Kindes mit tiefgreifender Entwicklungsstörung

F. ist ein 5-jährigem Junge mit Down Syndrom. Während einer Mutter-Kind-Kur sind wir mit der Feldenkraistherapie in Berührung gekommen. Wieder zu Hause war es gar nicht so einfach jemanden zu finden, der mit Kindern arbeitet. Via Internet sind wir bei Monika "gelandet ". Schon in der ersten Therapiestunde hat F. mit viel Spaß mitgearbeitet. Einmal in der Woche sind wir dann nach Berlin gefahren. Bei F. fielen nach den ersten Sitzungen bereits Veränderungen in der Motorik auf. Er wurde in seinen ganzen Bewegungsabläufen viel sicherer, sein Gangbild veränderte sich und sogar  " neue" Bewegungen benutzte er im Alltag. Die JKA-Therapie bei Monika hat uns wirklich sehr viel gebracht und ich würde es immer wieder tun trotz des Aufwandes, der damit verbunden war.
K. Voigt, Mutter eines Kindes mit Down Syndrom


Nach einer Woche intensiver Therapie versuchte L. tatsächlich, aus dem Gitterbett zu steigen, obwohl ihm das Gitter bis zur Brust reicht. Ihm gelang es dabei, das rechte Knie auf den Gitterrand zu bringen, ein deutlicher Erfolg, auch wenn es zum Glück nicht zum Aussteigen reichte. Heute ist er im Tierpark sehr schnell gelaufen, das Laufbild war deutlich verändert, das Handgelenk weniger verkrampft und es hat sich auch sehr locker anfühlte. Offenbar ist sein Gleichgewichtssinn verbessert. 
Erfahrungsbericht der Mutter eines Kindes mit spastischer Hemiparese

 

Monika Praxmarer
Constanze Sax

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